Werbemarkt Österreich – Masse statt Klasse

Download Dialogmarketing Report AT 2019

Die Ausgaben für Werbe- und Marketingaktivitäten sind 2018 zum fünften Mal in Folge gestiegen. Gestützt durch starke Konjunkturimpulse investierten Unternehmen 7,1 Milliarden Euro in Werbemassnahmen, das bedeutet ein Plus von 2 Prozent. Eine insgesamt konstant positive Entwicklung – die aber vor dem Hintergrund eines Wandels stattfindet.

Werbeausgaben zum fünften Mal in Folge gestiegen.

Online-Werbung wächst, Print wird „hochwertiger“ wahrgenommen.

Die Analyse zeigt teilweise massive Budgetverschiebungen von einem Werbesegment in ein anderes. Mehr Werbemöglichkeiten als je zuvor stehen zur Verfügung – es ist faszinierend zu sehen, wie die Player der diversen Branchen mit unterschiedlichen Marketingschwerpunkten versuchen, strategische Ziele zu erreichen. Welche Ziele das sind und wofür man nach Ansicht der Profis die unterschiedlichen Werbemedien am besten nutzt – das wurde im Rahmen dieser Studie erstmals abgefragt. Insgesamt hat das Marktforschungsinstitut marketmind.at für den Dialog Marketing Report die Werbeentscheider von mehr als 400 heimischen Unternehmen interviewt.

Die Ergebnisse ermöglichen detaillierte Einblicke in die Werbestrategien heimischer Unternehmen. In TV- und Radiowerbung wurde etwas mehr als im Vorjahr investiert. Kinowerbung ist rückläufig – Netflix & Co lassen grüssen. Aussenwerbung und Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften sind ebenfalls leicht rückläufig. Mit über 2,1 Milliarden Euro lukrierten letztere aber mit Abstand das grösste Stück vom Werbekuchen, gefolgt von einem weiteren „Dinosaurier“, der TV-Werbung.

Marketingaktivitäten mit Eventcharakter bleiben die Werbeform, für die nach klassischer Werbung die grössten Etats ausgegeben werden. Spendings in Höhe von über 1,2 Milliarden Euro bedeuten 2 Prozent Zuwachs. 21 Prozent der befragten Werber wollen dieses Segment künftig noch stärker nutzen.

Gedruckte Dialogmarketing-Instrumente mussten Umsatzeinbussen hinnehmen, einzig das Katalogsegment konnte seinen Vorjahreswert halten. Dennoch sind beispielsweise gedruckte Kundenmagazine und Mitgliederzeitungen in einigen Branchen deutlich stärker zum Einsatz gekommen. Es scheint, als würden diese bewährten Kundenbindungsinstrumente gezielter eingesetzt als in
der Vergangenheit. Motto: Das Medium ist die Botschaft. Printmagazine werden nämlich verstärkt als besonders „hochwertig“ wahrgenommen.

Fast alle Online-Werbekanäle haben ein fettes Plus vor ihren Umsatzzahlen. Ausnahme: Online-Branchenbücher. Bezahlte Social Media-Werbung hat um 36 Prozent zugelegt. Knapp zweistellige  uwachsraten verzeichnen auch Suchmaschinenmarketing und E-Mail Newsletter – wobei letztere in manchen Branchen schon wieder „out“ sind. Dies  gilt als Indiz dafür, dass viele Werber erkannt haben: Wer Konsumenten wahllos mit Werbung nervt, hat wenig davon.

Gefragt sind vielmehr individuelleInformationen, vor allem, wenn sie überSonderangebote informieren. An finanziellenVorteilen beim Shoppen sind so gutwie alle Zielgruppen mächtig interessiert.

Unternehmer, die ihre Aktionen über die passenden Werbemedien kommunizieren, können in den zunehmend transparenten Märkten massiv punkten. Oberstes Gebot dabei: Die Botschaft muss schnell ankommen und leicht verständlich sein. Werbeinformationen werden immer schneller konsumiert. Vor allem die jungen, an Snapchat und Co gewöhnten Zielgruppen entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie etwas interessiert oder nicht. Ausnahme: Gedruckte Werbemedien werden wesentlich genauer gelesen als noch vor wenigen Jahren. Ihren Status als „etwas Besonderes“ werden sie voraussichtlich behalten: Für die kommenden drei Jahre planen 3 Prozent der Marketer, ihre Ausgaben für gedrucktes Dialogmarketing zu steigern – 33 Prozent haben dies für digitales Dialogmarketing vor. Für klassische Werbung werden leichte Rückgänge erwartet.

Studie: Business Intelligence & Advanced Analytics

Studie: Business Intelligence & Advanced Analytics

Der Download:
Studie: Business Intelligence & Advanced Analytics

Die Digitalisierung und die Frage, wie Information zum entscheidenden Erfolgsfaktor im Unternehmen werden kann, stehen im Fokus der diesjährigen biMA®-Studie. Ziel ist es, zuverlässig Zusammenhänge und Trends rechtzeitig zu erkennen sowie die nachhaltige Optimierung von Prozessen anzustoßen. Mit Advanced Analytics rückt die Vorhersage der Zukunft unter Einbeziehung differenzierter Datenquellen in den Fokus von Unternehmen. Business Intelligence entwickelt sich zu BI & Analytics. Gleichzeitig erfährt diese neueste Ausprägung eine immer tiefergehende Integration in die Unternehmensstrukturen, was – wie im Fall von Robotic Process Automation – bis zur vollständigen Übertragung ganzer Geschäftsprozesse gehen kann.

Vor dem Hintergrund einer integrativeren bzw. globaleren Daten- und Prozessarchitektur sowie exponentiell ansteigender Datenmengen werden Daten für Unternehmen weiter an operativem und strategischem Mehrwert gewinnen. Im Zuge dessen wächst auch die strategische Bedeutung von BI & Analytics. Der Markt verändert sich grundlegend. Viele Unternehmen sind aktuell noch nicht auf die Auswirkungen der Digitalisierung vorbereitet und folglich mit den damit verbundenen Herausforderungen überfordert. Die vorliegende biMA®-Studie soll den Unternehmen Orientierung geben und sie in dieser ungewissen und gleichzeitig chancenreichen Zeit unterstützen.

Mit 314 Studienteilnehmern aus der DACH-Region liefert auch die fünfte biMA®-Studie 2017/18 Erkenntnisse auf einer soliden Grundlage. Sie ist in Form und Umfang nahezu alleinstehend. Das von Sopra Steria Consulting konzipierte und seit rund zwei Jahrzehnten stets weiterentwickelte Business Intelligence Maturity Model (biMM®) und Business Intelligence Maturity Audit (biMA®) sind die Basis für die Relevanz und Vergleichbarkeit der biMA®-Studie 2017/18. Mit diesen bewährten Methoden wird eine fundierte Analysestruktur vorgegeben, aus der akkurate und vielschichtige Analyseergebnisse resultieren.

Studiendownloads Newsletter #20

Studiendownloads Newsletter #20

Gnocchi_KMU_Content_Marketing_Studie_Schweiz_2018 (7)

 

Bernet-ZHAW-Studie-Social-Media-Schweiz-2018_final

Wettbewerbsfaktor Analytics im Internet der Dinge (IoT)

Wettbewerbsfaktor Analytics im Internet der Dinge (IoT)

Wettbewerbsfaktor-Analytics-IoT

Das „Internet der Dinge“ (im Englischen Internet of Things, kurz IoT) stellt ein neues, disruptives Paradigma der drahtlosen Vernetzung zwischen einer Vielzahl von Objekten mit dem Internet dar. Es zielt auf die digitale Durchdringung vieler Aspekte des Wirtschaftslebens sowie auf die direkte Verbindung physischer Objekte mit Informationssystemen. Daher wird prognostiziert, dass sich die Anzahl der vernetzten Geräte in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Befördert wird dieser Trend zudem durch die Verfügbarkeit vieler kleiner, energieeffizienter, vernetzter Mobilgeräte, welche neben der Informationsdarstellung auch die Verarbeitung von Daten erlauben. Im privaten Bereich sind dies vor allem Smartwatches und Fitnessarmbänder; im betrieblichen Umfeld ist das Spektrum verwendeter Sensoren und Aktoren jedoch
vielfach höher.

Das Ziel dieser Studie ist die Untersuchung des Nutzungsniveaus von IoT in der deutschen Wirtschaft. Es geht darum, die Durchdringung der einzelnen Branchen mit dieser neuen Technologie zu untersuchen, die jeweiligen Handlungsfelder zu identifizieren sowie die Erwartungen zu erfragen. Die Studie soll einen Einblick in den Stand von IoT-Einführungsprojekten und aufkommenden Herausforderungen geben und somit das zukünftige Potenzial der Technologie abschätzen.

Eine Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik,
insb. Prozesse und Systeme der Universität Potsdam
in Zusammenarbeit mit SAS Institute GmbH

Studie Readiness DSGVO Studienergebnisse aus Deutschland

Studie Readiness DSGVO Studienergebnisse aus Deutschland

Studie_EU-DSGVO-Readiness-2018_GER

Die grosse Herausforderung: alle Datensätze einer Person in allen Systemen finden

Fast drei Viertel der befragten Unternehmen (74%) verfügen über mehr als 100'000 Geschäftspartnerdaten, fast 30 Prozent (28%) sogar über mehr als eine Million Stammdatensätze. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die neuen Regelungen der EU-DSGVO (Auskunftsflicht, Löschanfrage) für diese Unternehmen allein schon auf Grund des Datenvolumens eine besondere Herausforderung darstellen.

In der nächsten Frage wurden die Teilnehmer gefragt, ob ihr Unternehmen schwerpunktmässig im Business-to-Consumer-Bereich tätig ist und damit Daten von Privatpersonen erfasst und verarbeitet, oder im Business-to-Business-Bereich, in dem neben den Unternehmensdaten in den meisten Fällen auch die Kontaktdaten von Ansprechpartnern gespeichert werden.

29 Prozent der befragten Unternehmen sind primär im Business-to-Business-Bereich tätig, 38 Prozent primär im Business-to-Consumer-Bereich. 33 Prozent der Unternehmen bewegen sich sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Hier ergibt sich also ein recht ausgeglichenes Bild der Umfrageteilnehmer.

Wobei es dann natürlich immer noch darauf ankommt, wie sensibel die personenbezogenen Daten sind. Handelt es sich rein um die klassischen Stammdaten wie Name und Anschrift? Oder werden z. B. sensible Daten verarbeitet wie zum Beispiel Kaufhistorie, Finanzdaten, Zahlungsmoral und und und?

Uniserv Pforzheim

5 Digitale Marketing Trends 2018

Analyse zur Entwicklung der digitalen Kommunikation 2018

Marketing übernimmt die Führungsrolle in der digitalen
Transformation. Das klassische Kampagnenmanagement hat
ausgedient und macht Platz für dynamische Echtzeitkommunikation.
Das Internet of Things eröffnet eine Vielzahl
neuer Kommunikationskanäle, Kontexte und Datenquellen.
Mobile Marketing besteht nicht mehr länger nur aus mobil
optimierten Maßnahmen, sondern bezieht den Nutzungskontext
und Location Based Services mit ein. Traditionelle
Käufer-Verkäufer-Beziehungen zwischen Kunde und Unternehmen
werden komplexer und müssen differenzierter
verstanden werden.

artegic-Whitepaper 2018_5 digitale Marketing Trends

Marketing Engineering beschreibt den Einsatz von Informationstechnologie
für daten- und systemgestütztes Marketing.
Wir haben vier relevante Handlungsfelder identifiziert, die es
für erfolgreiches Marketing Engineering zu beherrschen gilt:
Die rechtskonforme Erhebung und automatisierte Nutzung der
benötigten Nutzerdaten im Lifecycle.
Die Automatisierung von Prozessen zur Effizienzsteigerung
und zum Abbau operativer Hürden.
Die konzeptionelle und technische Ausgestaltung der Cross
Channel Interaktion zwischen Unternehmen und Kunde.
Die wirkungskettenübergreifende Analyse von Daten zur
gezielten Optimierung der Maßnahmen.
Für eine strukturiertere Einordnung haben wir die Trends
nach den vier Handlungsfeldern klassifiziert.

Goldmedia: Trendmonitor 2018

Goldmedia_Trendmonitor_2018

Inhaltsverzeichnis

... nicht jede Personalisierung gelingt.

Contextual Insight: Die von Sitecore in Auftrag gegebene und von Vanson Bourne von Februar bis April 2017 durchgeführte
Studie bestand aus Interviews mit 680 Entscheidungsträgern aus Marketing und IT sowie mit 6.800 Kunden in 14 Ländern.

Infografik_Personalisierung

Kundendaten – die neue Währung
Markenunternehmen fühlen sich durch interne und externe Faktoren stark bis mäßig zu mehr Datennutzung gezwungen

Kundendaten ermöglichen personalisierte Erlebnisse...
...aber nicht jede Personalisierung gelingt

 

 

Deloitte-Studie - Smartphones durchdringen alle Lebensbereiche

Smartphones durchdringen alle Lebensbereiche – Konsumenten geben mehr Geld aus und sind besorgt

 Download Deloitte Report 2018 (english)

Das Smartphone baut seinen zentralen Platz in unserem Leben weiter aus: Bis Ende 2023 werden mehr als 90 Prozent der Erwachsenen in den Industrieländern ein Smartphone besitzen, wie Prognosen des Beratungsunternehmens Deloitte zeigen. Die Konsumenten sind zunehmend bereit, für digitale Inhalte zu bezahlen, allerdings eher für Video und Musik als für News. Tausende Augmented-Reality-Anwendungen vereinfachen und erweitern unser Privat- und Berufsleben. Allerdings macht sich beinahe die Hälfte der Menschen auch Sorgen darüber, dass sie ihr Smartphone zu häufig benutzen. Zudem ist die Schweiz gut gerüstet, um von den neuen Technologien zu profitieren.

Die Experten von Deloitte haben umfassende Datenmengen analysiert, hunderte Studien verarbeitet und nicht zuletzt rund 29 000 Konsumenten in 16 Ländern weltweit befragt – herausgekommen sind aufschlussreiche Thesen zur Technologie-, Medien- und Telekommunikationsindustrie (TMT), die Deloitte TMT Predictions 2018.

Die Verbreitung von Smartphones nimmt weiter zu. Bis Ende 2023 wird erwartet, dass mehr als 90 Prozent der Erwachsenen in den Industrieländern ein Smartphone besitzen werden. Bis Ende nächsten Jahres werden weltweit 800 Millionen Premium-Smartphones im Umlauf sein, die selbst anspruchsvollste Anwendungen unterstützen. Gleichzeitig wächst der Markt für gebrauchte Smartphones um ein Mehrfaches schneller als derjenige für neue Smartphones und trägt dazu bei, dass viele Smartphones während ihrer Lebensspanne drei oder vier Besitzer haben werden. Deloitte prognostiziert weiter, dass die Besitzer im Jahr 2023 durchschnittlich 65 Mal pro Tag mit ihren Handys interagieren werden, ein Anstieg um 20 Prozent gegenüber 2018.

 

Suchtmittel Smartphone, unerwünschte Werbung

Gleichzeitig machen sich 45 Prozent aller Smartphone-Nutzer weltweit Sorgen, dass sie ihr Gerät zu oft verwenden. Ebenfalls 45 Prozent planen, im kommenden Jahr die Nutzung einzuschränken. Bei den 18- bis 24-Jährigen haben knapp zwei Drittel den Eindruck, sie benutzen ihr Gerät zu oft, und über die Hälfte will den Gebrauch zurückfahren. Die jungen Nutzer verwenden ihr Gerät auch viel öfter während dem Essen mit Freunden oder der Familie sowie in der Nacht im Bett. Über ein Drittel der Smartphone-Benutzer hat sich daher vorgenommen, das Smartphone in der Tasche zu lassen, wenn sie sich mit Freunden treffen.

Die zunehmende Verwendung von Werbeblockern stellt werbetreibende Unternehmen vor immer grössere Herausforderungen, um ihre Kunden zu erreichen: Rund drei Viertel der Konsumenten verwenden mindestens einen Werbeblocker auf einem ihrer Geräte. Junge, gut ausgebildete Menschen mit einem höheren Einkommen meiden Werbung stärker.

 

Digitale Abos auf dem Vormarsch

Ende 2018 wird über die Hälfte der erwachsenen Mediennutzer in Industrieländern mindestens zwei Online-Medienabonnemente abgeschlossen haben. Bis Ende 2020 wird sich diese Zahl auf vier verdoppeln. Die Abo-Kosten betragen meist weniger als zehn Dollar pro Monat, einzig News-Anbieter sind meistens teurer. Den Trend zu mehreren Abos forcieren unterschiedliche Faktoren: Sportrechte werden zunehmend unter verschiedenen Anbietern aufgeteilt, Serienfans müssen mehrere Abonnements abschliessen, um alle gewünschten Inhalte sehen zu können.

News-Abos spielen im Gegensatz zu Video und Musik nur eine sehr untergeordnete Rolle. Insgesamt werden im kommenden Jahr weltweit 350 Millionen Mediennutzer 680 Millionen Online-Abonnements abgeschlossen haben; News-Angebote verzeichnen dagegen nur rund 20 Millionen Abonnenten. "„Dieser Trend stellt die traditionellen Medienhäuser vor riesige Herausforderungen: Die Konzentration der Medienlandschaft in der Schweiz wird rasch voranschreiten und der Kampf um die zahlungswilligen Nachrichtenleser intensiviert sich. Die Schweizer Medienhäuser müssen im Online-Bereich künftig enger zusammenarbeiten", so Bjørnar Jensen, Managing Partner Consulting und Leiter TMT bei Deloitte Schweiz.

 

Augmented Reality vor dem Durchbruch

Bei Augmented Reality (AR) wird die echte Umgebung auf dem Smartphone-Bildschirm von digitalen Bildern und Informationen überlagert. 2018 wird für die künftige Entwicklung ein entscheidendes Jahr: Die Zahl AR-optimierter Smartphones steigt stark und die Inhalte werden zunehmend fotorealistisch. Content-Anbieter präsentieren neue AR-Apps, mit denen sie 2018 voraussichtlich weltweit einen Umsatz von rund 100 Millionen US-Dollar generieren werden. Der Mehrwert für das Smartphone-Ökosystem liegt jedoch ungleich höher: AR wird in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Treiber für Gerätenutzung, Smartphone-Verkäufe und App-Downloads.

"Augmented Reality ist nicht zuletzt aufgrund der immer besseren Darstellungsqualität einer der Top-Trends der Industrie. Das zeigt sich auch beim Programm der weltgrössten Messe für Unterhaltungselektronik CES in Las Vegas, die im Januar stattfindet", sagt Bjørnar Jensen. Mit AR lassen sich Produkte visuell im Raum darstellen – besonders bei grösseren Gegenständen wie etwa Möbeln kann das sehr hilfreich sein. Kunden können mithilfe von Augmented Reality Produkte in ihre persönlichen Räume oder an ihren Körper projizieren. "Schweizer Möbelhäuser und Uhrenhersteller wenden diese Technik bereits erfolgreich an. AR ist auch für produzierende Schweizer Unternehmen wichtig, um sich in Distribution und Vermarktung von der Konkurrenz abzuheben. Die Technologie kann auch bei der eigentlichen Herstellung eingesetzt werden und zu Effizienzsteigerungen führen", erklärt Bjørnar Jensen. Bis auf weiteres bleiben aber Games wie Pokémon Go oder Ingress das wichtigste Zugpferd für AR-Anwendungen.

 

Maschinen lernen aus Erfahrung

Auch die künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence) steht 2018 vor wesentlichen Fortschritten. Der Fokus liegt vor allem auf neuer Chip-Technologie, die stromsparender arbeitet und dabei deutlich leistungsfähiger und flexibler ist. Dadurch werden entsprechende Anwendungen signifikant schneller und viele Unternehmen verstärken ihr Engagement. Gegenüber 2017 wird sich gemäss den Prognosen von Deloitte die Zahl von KI-Projekten weltweit verdoppeln.

Zum wesentlichen Entwicklungstreiber im Bereich der künstlichen Intelligenz zählt im Jahr 2018 Machine-Learning. Dieses ermöglicht Systemen und Algorithmen, aus Erfahrung automatisiert zu lernen und sich ohne zusätzliche Programmierung selbstständig zu verbessern. Zwei Drittel der Smartphone-Besitzer in den Industrieländern benutzen aktiv eine App, die auf Machine Learning basiert; am beliebtesten ist die automatische Texterkennung.

 

Schweiz gut positioniert

Machine Learning ermöglicht eine verstärkte Personalisierung von Produkten und Dienstleistungen: Das Kundenerlebnis wird verbessert, indem Entscheidungen und Auswahlmöglichkeiten basierend auf den erlernten Präferenzen und dem Verhalten der Nutzer erleichtert werden. "Da die Anzahl kompatibler Smartphones weiter steigt, wird die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz in den kommenden Jahren ein Wachstumstreiber bleiben", ergänzt Bjørnar Jensen.

"Die Schweiz ist im globalen Standortwettbewerb für künstliche Intelligenz und Machine Learning sehr gut positioniert. Die Verantwortlichen in Unternehmen und bei den Behörden haben die technologischen Verwerfungen der vierten industriellen Revolution recht gut vorausgesehen. Der Entscheid von Google, ein entsprechendes Forschungszentrum in Zürich auszubauen, ist kein Zufall. Die Schweizer Wirtschaft kann diese Technologien sehr nutzbringend anwenden, zum Beispiel in der sich in einem Übergangsstadium befindlichen Finanzindustrie und für Effizienzgewinne in der Life-Sciences-Branche", so Bjørnar Jensen.

ONLINE DIALOGMARKETING IM RETAIL

artegic Studie: An Mobile am POS führt kein Weg vorbei

Online Shopping über mobile Endgeräte wird mittelfristig die Regel sein, prophezeien 60,1 Prozent der deutschen Handelsunternehmen, so die aktuelle Studie “Online Dialogmarketing im Retail 2016” der artegic AG.

Über die Hälfte der Unternehmen denkt sogar, dass sich die Umsätze von M-Commerce und E-Commerce angleichen werden. Weiterhin Spitzenreiter unter den Online Kanälen ist E-Mail Marketing, genutzt von 70,2 Prozent der Handelsunternehmen, zukünftig sogar von 83,1 Prozent. Die Studie Online Dialogmarketing im Retail 2016 beschäftigt sich mit dem aktuellen Einsatz und künftigen Entwicklungen von Online Dialogmarketing im Handel sowie den Einschätzungen zu Trendthemen wie Mobile und Big Data.

Über ein Drittel (34,8 Prozent) der deutschen Handelsunternehmen – untersucht werden sowohl B2C- als auch B2B-Unternehmen – nutzt bereits Mobile Marketing, etwa ein weiteres Drittel (32 Prozent) plant den Einsatz. Kein Wunder, denn Mobile Marketing wird von 68 Prozent der befragten Unternehmen eine wachsende Bedeutung in den nächsten zwei Jahren attestiert. Dabei ist Mobile ein eindeutiges Multichannel Instrument. 69,8 Prozent der Handelsunternehmen sehen Mobile Marketing als wichtig für den E-Commerce, 57,8 Prozent für den stationären Handel. Bei den Unternehmen, die bereits Mobile Marketing nutzen, sind es sogar 84,5 Prozent bzw. 77,7 Prozent. 70,9 Prozent glauben, dass Händler ohne mobilfähigen Shop mittelfristig von Käufern weniger beachtet werden. Mobile wird somit zur wichtigen Herausforderung für den Handel. Das meistgenutzte Mobile Instrument (abgesehen von mobilen Websites) ist aktuell Mobile E-Mail Marketing, eingesetzt von 68 Prozent der Mobile Marketing Nutzer. Darauf folgen QR-Codes (62,9 Prozent) und Mobile Apps (57,7 Prozent). Das Schlusslicht bildet überraschenderweise Mobile Advertising mit nur 18,6 Prozent Nutzung.

Ziel der Studie ist es, den derzeitigen Einsatz und den aktuellen Entwicklungsstand (Reifegrad)von Online Dialogmarketing Instrumenten und weiteren Online Marketing Instrumenten in Retail Unternehmen zu erheben, sowie die Einschätzungen von Unternehmens- und Marketingverantwortlichen zur Entwicklung in den nächsten Jahren zu untersuchen. Der Fokus liegt auf den Online Dialogmarketing Instrumenten E-Mail Marketing und Mobile Marketing sowie auf wichtigen, das Online Dialogmarketing begleitenden Trendthemen wie Big Data, Datennutzung und Marketing Automatisierung. An einigen Stellen werden Vergleiche gezogen zur gleichnamigen Studie aus dem Jahr 2010, um Entwicklungen nachvollziehen zu können.

Die Studie “Online Dialogmarketing im Retail 2016” ist  Download verfügbar unter:

Online Dialogmarketing im Retail 2016